Ich stehe zu dir

Im Theater des Grauens, in der Oper der Glut,
am Gipfel des Lachens, in der Senke der Wut,
am Karussell der Begierde, das sich gnadenlos dreht,
im Sturm der Verzweiflung, der eisigkalt weht,
bin ich dein Hort.

Am Beginn deiner Reise, wo du Mitgefühl suchst,
am Ende der Verbannung, die du weinend verfluchst,
im Angesicht der Nacht, die dich schweigend umhüllt,
im Lichtstrahl der Hoffnung, die dein Dasein erfüllt,
du findest mich dort.

Ich stehe zu dir, was immer geschieht,
egal welche Folgen es nach sich zieht,
denn du bist das Licht, das mir die Dunkelheit erhellt.
Ich stehe zu dir in den Stürmen der Zeit,
inmitten von Menschen, in der Einsamkeit,
weil ich weiß, dass für dich einzig meine Hingabe zählt.

In der Stille des Abends, wo der Kriegslärm verklingt,
wenn die Klingen sich kreuzen, die der Nachtvogel schwingt,
Am Zenit deines Strebens, das dich langsam verzehrt,
das Gefilde der Sehnsucht, es bleibt dir verwehrt.
Wo ist dieser Ort?

Du bist die Sucherin, ich bin dein Schild.
Du strebst nach Weisheit, ich male dein Bild.

Ich stehe zu dir, egal was geschieht,
selbst wenn dein Ehrgeiz Gefahr nach sich zieht,
denn du bist die Woge, die mich quer über den Ozean trägt.
Ich stehe zu dir im Mahlstrom der Zeit,
in den Wirren von Zukunft und Vergangenheit,
weil ich weiß, dass mein Herz für dich in alle Ewigkeit schlägt.

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