Der Flug der Adler

Wir gleiten zusammen durch das endlose Blau,
auf den Schwingen der Liebe, die uns allezeit trägt,
hinter uns nichts als Leere, eintöniges Grau,
ohne Ahnung, wohin uns das Schicksal verschlägt.

Wir kreisen zu zweit hoch über den Zinnen
des Gebirges aus Stumpfsinn, der die Flügel lähmt,
genießen die Freiheit mit all unseren Sinnen
und die lustvollen Spiele, die kein Kleingeist bezähmt.

Hoch empor in die Wolken, wie ein Tanz auf den Wellen,
mit dem Wind im Gefieder, mit dem Feuer im Blick,
losgelöst von den Ängsten, die am Lachen zerschellen
ist der Flug der Adler unser beider Geschick.

Wir malen uns Bilder von strahlender Schönheit,
in fantasievollen Farben, die wir allein seh‘n,
es gibt keine Zukunft, nur eine Jetztzeit,
in der unsere Träume auf ewig besteh‘n.

Niemand kann uns halten, es gibt keine Beschränkung,
keine Gitterstäbe, errichtet aus Neid.
Die Schwerkraft des Lebens verliert ihre Wirkung,
machtlos gegen uns‘re Entschlossenheit.

Hoch empor in die Wolken, wie ein Tanz auf den Wellen,
mit dem Wind im Gefieder, mit dem Feuer im Blick,
losgelöst von den Ängsten, die am Lachen zerschellen
ist der Flug der Adler unser beider Geschick.

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