Ich will leben

Die Tage zieh‘n vorüber, das helle Licht verblasst,
in mir wächst die Sorge, was hab‘ ich verpasst?
War ich heute glücklich, habe ich gelacht?
Hab‘ ich an meine Sehnsucht, an meinen Traum gedacht?

Ich möchte nicht mehr warten, es dauert mir zu lang,
was hab‘ ich zu verlieren, außer diesem Zwang,
mich ständig zu beweisen, immer vorn‘ zu sein,
werd‘ ich mir diese Schwäche irgendwann verzeih’n?

Ich will endlich leben, mich an jedem Tag erfreu‘n,
die Zeit mit dir genießen, ohne etwas zu bereu‘n.
Neue Dinge entdecken, die sich uns offenbar‘n,
und nicht Erinnerungen an Vergangenes bewahr’n.

Die Jahre zieh‘n vorüber, ich ändere mich nicht,
nur die Zahl der Falten in meinem Gesicht,
Bleibt mir wirklich nichts als zu resignier‘n?
Kann ich in diesem Dasein meinen Traum verlier‘n?

Ich will etwas bewegen, nicht nur reagier‘n,
glaub‘ an meine Stärke, werd‘ sie investier‘n
in eine bess’re Zukunft, in den Blick nach vorn,
wer an sich verzweifelt, hat das Spiel verlor’n.

Ich will endlich leben, mich an jeder Nacht erfreu‘n,
deine Zärtlichkeit genießen, ohne etwas zu bereu‘n.
Neugierig auf das Schöne, das sich uns offenbart,
Gemeinsamkeiten finden in der Gegenwart.

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